Highspeed für und in den Ortsteilen Vaterstetten und Baldham: Mit bis zu 100 MBit/s ins Internet

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Highspeed für und in den Ortsteilen Vaterstetten und Baldham: Mit bis zu 100 MBit/s ins Internet

Gemeinde Vaterstetten
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17.03.2016 um 08.51 Uhr geschrieben von Gemeinde Vaterstetten
Die Bundesnetzagentur hat in der Angelegenheit Ausbau Breitbandversorgung in den Ortsteilen Baldham und Vaterstetten nach circa einem dreiviertel Jahr nunmehr endgültig entschieden und der Deutschen Telekom den Zuschlag erteilt. Nun baut die Telekom ihr Netz in Vaterstetten in den Ortsteilen Vaterstetten und Baldham aus. Rund 9.000 Haushalte werden davon ab Ende 2016 profitieren. Außerdem setzt die Telekom beim Ausbau neueste Technik ein. Dadurch wird Vaterstetten in den Ortsteilen Vaterstetten und Baldham Vectoring-fähig. Vectoring ist ein Datenturbo auf dem Kupferkabel. Dadurch verdoppelt sich das maximale DSL-Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s.
 

Einwohner
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kommentiert von Einwohner am 18.03.2016 um 20.35 Uhr
So erfreut ich über diese Nachricht bin, so enttäuscht bin ich, dass Vectoring als Technologie zum Einsatz kommt. Das hat nur temporären Wert.

Ich appeliere an die Gemeinde den konsequenten Glasfaserausbau vorran zu treiben und nicht das Problem Internetausbau als gelöst anzusehen!
 

Robert Kneissl
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kommentiert von Robert Kneissl am 29.03.2016 um 21.41 Uhr
Lieber Mit-"Einwohner" (warum nennt man bei so einem Beitrag seinen Namen nicht?),

so sehr der Beitrag richtig ist, so sehr Vectoring eine zweifelhafte Technik gegenüber den Mitbewerbern ist, so viel mehr Glasfaser Sinn langfristig machen würde, so wahrscheinlich nutzlos ist er leider.

Ganz ehrlich, wer von "Otto-Normalnutzer" ist denn bereit für eine Glasfaserverkabelung Geld auszugeben? Völlig egal ob es die Gemeinde ausgibt oder jeder selber seinen Hausanschluss zahlen müßte!

Wer von denen denkt denn daran, dass das mal (irgendwann) Sinn machen könnte? Solange es mit Kupfer geht und es den (meisten) Nutzern völlig egal ist, wie mehr Speed ins Haus kommt...solange würde ich auch lieber den Spatz (Vectoring) in der Hand nehmen, als die Taube (Glasfaser) auf dem Dach.

Grüße
Robert Kneissl
 

Heiko
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kommentiert von Heiko am 21.04.2016 um 11.02 Uhr
Werte Gemeinde,

danke für die erfreuliche Nachricht.
Dann werde ich jetzt mit wachen Augen durch unseren schönen Ort fahren und schauen, wo die Telekom gerade am erschliessen ist.
Ich hoffe dabei sehr, dass dieses auch bis in den Süd-westlichen Teil reichen wird. :-)

Gruss
Heiko
 

Niels Ziegler
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kommentiert von Niels Ziegler am 21.04.2016 um 11.47 Uhr
Ich wäre bereit gewesen, ein paar hundert Euro für einen direkten Glasfaser Anschluss (FTTH) auszugeben. Je nach Situation (kein "Mehrsparten-Hausanschluss" mit Leerrohr) kann es aber auch schnell 1500€ kosten. Man findet Beispiel-Preise im Netz bei anderen Anbietern.

Schade dass durch das Vectoring jede Konkurrenz auf Jahre hinaus ausgesperrt bleibt, denn im Verteiler darf kein anderer Anbieter mehr rein, denn der würde das komplizierte Vectoring stören. Und weiterhin bleibt die angebotene Geschwindigkeit von der Entfernung zum Verteiler abhängig, wenn auch jetzt auf höherem Niveau.

Lustigerweise haben jetzt die Vaterstettener Außenbereiche Glasfaser (Avacomm) aber nicht der Ortskern.
 

Einwohner
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kommentiert von Einwohner am 21.04.2016 um 15.11 Uhr
Lustigerweise haben jetzt die Vaterstettener Außenbereiche Glasfaser (Avacomm) aber nicht der Ortskern.

Lustig finde ich es nicht......

für die "kann/will doch eh keiner bezahlen"-Fraktion: genau dieses Monopol wird langfristig die Kosten hochhalten

nur als Anregung, das folgende wurde u.A. auch von Gemeindetag und vom Städtetag unterschrieben: http://www.heise.de/newsticker/meldung/VDSL-Turbo-Vectoring-Wirtschaft-fordert-Einschreiten-Bruessels-gegen-Telekom-Plaene-3179877.html

Ich appeliere erneut an die Gemeinde über die (zunächst begrüßenswerte und kurzfristig auch schmerzlindernde) Lösung Vectoring hinaus weitere Lösungen zu erkunden. Ein Beispiel (hauptsächlich für NRW aber das kann sich ja ändern) wäre z.B. sowas: http://www.golem.de/news/ftth-deutsche-glasfaser-will-schnell-eine-million-anschliessen-1604-120425.html

Und wenn man nicht nachfragt und sich kümmert, erfährt man auch nicht was den die Konditionen wären. Und dann kann man sich fein rausreden mit "will ja eh keiner zahlen"
 

Stefan Reicherzer
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kommentiert von Stefan Reicherzer am 22.04.2016 um 09.33 Uhr
Es ist wirklich schade, dass sich die Bundesnetzagentur von ihrem Ziel der Förderung des Wettbewerbs weitgehend verabschiedet hat. Mit Vectoring wird nunmal leider der Istzustand der letzten Meile im Besitz der Telekom auf etliche Jahre hinaus festgeschrieben.

Der Gemeinde kann man das nicht anlasten, wobei ich allerdings nicht verstehe, wieso nicht wenigstens die Vorbereitungen für FTTH im Rahmen von Straßenerneuerungen durch die Gemeinde finanziert werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Verlegen eines Leerrohres in eine ohnehin aufgerissene Straße finanziell problematisch wäre.

Aber es stimmt schon: die Ortsteile werden jetzt sehr viel besser angebunden als der Ortskern. ich gönne es ihnen nach den letzten Jahren, aber nachvollziehen muss ich es nicht können.

Stefan Reicherzer
 

Heiko
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kommentiert von Heiko am 29.04.2016 um 07.45 Uhr
Die Frage nach den Leerrohren stelle ich mir auch jedesmal, wenn ich wieder eine offene Strasse sehe.

Auf Nachfrage kommt dann immer die "normale" Antwort: "Sind wir nicht zuständig, ist jemand anderes".

Ebenfalls gibt es auch mal wieder neue Ansätze von unserem Verkehrsminister Dobrindt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Breitbandausbau-Minister-Dobrindt-foerdert-erste-Glasfaser-Projekte-3192686.html

ABER irgendwann muss man mit irgendwas anfangen und nicht immer auf dem möglichen nächsten Hype warte.
 

Karl
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kommentiert von Karl am 19.07.2016 um 23.02 Uhr
Und wann kommt das auf die andere Seite der Bahn ? Brunnenstrasse zB ?
Bis jetzt ist auf den Telekom Karten nur der Teil nördlich vom sbahnhof Baldham zu sehen.